Australiens Geschichte

PangäaAustralien entstammt aus der Landmasse Gondwanaland, das zuvor einen Teil des Urkontinents Pangäa bildete. Die ältesten bekannten Gesteins- und Felsformationen wurden auf ein Alter von 3 bis 4,3 Milliarden Jahre datiert. Vor weniger als 200 Mio Jahren spalteten sich Australien und die Antarktis von Gondwanaland ab und drifteten in nordöstliche Richtung ab. Vor etwa 100 Mio Jahren entstand Australien als eigenständiger Kontinent, nachdem sich die Antarktis abgetrennt und in südliche Richtung fortbewegt hatte.
Noch heute treibt Australien, vergleichbar mit der Wachstumsgeschwindigkeit eines menschlichen Fingernagels, in nördliche Richtung und wird irgendwann mit dem asiatischen Kontinent "zusammenstoßen".

Schon lange Zeit vor der Ankunft der ersten Europäer lebten in Australien nomadisierende Jäger und Sammler, die vermutlich vor über 50'000 Jahren aus der südostasiatischen Gegend dahin kamen. Die Wasserstraße zwischen Asien und Australien war während der Altsteinzeit z.T. so schmal (ca. 70km - 90km), dass sie problemlos überwunden werden konnte. Nach der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel und die Menschen blieben für Jahrtausende isoliert. Sie lebten vor allem an der Nord- und Ostküste Australiens. Die Verständigung fand in hunderten verschiedenen Sprachen statt (Heute existieren nur noch rund 50 dieser Sprachen). Sie schufen Musikinstrumente wie das Didgeridoo und gestalteten faszinierende Felsmalereien. Die Menschen leben nach einem strengen Gesetzeskodex und ihr Erziehungssystem ermöglicht es Kindern, im Alter von sieben Jahren, allein in der Wüste zu überleben. Von den europäischen Invasoren wurden die australischen Ureinwohner "Aborigines" genannt. Das Wort Aborigine ist englisch, kommt aber aus dem lateinischen (origine) und bedeutet soviel wie Ureinwohner. Sie selbst nennen sich Kooris, Murri oder Nunga, was soviel heißt wie "Menschen". Ihre traditionelle Lebensform beruht auf einer Naturphilosophie (nach der auch viele andere Urvölker leben), in der dem Menschen kein höherer Stellenwert eingeräumt wird als der Natur, in der er lebt. In Geschichten und Liedern haben die Ureinwohner die mythologischen Grundlagen und Alltagsregeln ihrer Kultur überliefert, von einer Generation zur nächsten, von der Schöpfung der Welt bis hin zur Gegenwart.

KooriVon den 28'000 Ureinwohnern lebten Anfang der 80er Jahre nur noch wenige in traditionellen Gruppen, so dass die überlieferte Kultur in Gefahr und sogar vom Ausstreben bedroht war. Nach neueren Erkenntnissen reichen die Wurzeln der Kultur mehr als 40'000 bis 60'000 Jahre zurück. Einzelne Studien sprechen sogar von 120'000 Jahren. Sicher nachweisbar ist eine vollständige Besiedlung seit 32'000 Jahren. Die Weiterentwicklung ihrer Holzwerkzeuge und Kulturgegenstände (auch tjuringas genannt) lässt sich nur noch anhand von Felsenbildern rekonstruieren. Die Bevölkerungszahl zur Zeit der Ankunft der weißen Siedler lag etwa zwischen 300'000 und 1'000'000. Mit den Bewohnern der Inselgruppe in der Torresstraße (Wasserstraße zwischen Australien und Neu Guinea) trieben die Ureinwohner regen Handel. Vom Nordosten hatten melanesische Gruppen mit ihren Kanus Australien erreicht. Die Melanesier führten verschiedene Waren wie verbesserte Fischereigeräte und Trommeln, Lieder und Traumgeschichten ein und trugen so zu einem Anwachsen der Bevölkerung bei. Aus dem Nordwesten kamen die ersten seetüchtigen Segelschiffe, deren Besatzung aus indonesischen Fischern bestand. Diese tauschten Tabak, Eisen und Glas gegen das Recht, in den Territorien der Ureinwohner zu fischen. Diese Kontakte können noch heute in Kunstwerken nachgewiesen werden.

 

Kultur und Tradition

Die "mystische" Kultur der Ureinwohner wird noch heute gepflegt, auch wenn es für sie immer schwerer wird ihre Traditionen und Zeremonien aufrecht zu erhalten. Die Traumzeit spielt eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte. Sie wird auch Schöpfungszeit genannt. Die Schöpfung, welche vor vielen Millionen Jahren den Anfang der Zeit bestimmte. In den Sprachen der Ureinwohner wird sie Altjeringa, Tjurkurrpa oder auch Palaneri genannt. Mit Träumerei an sich hat diese Bezeichnung jedoch nichts zu tun. Vielmehr wird mit der Traumzeit, die Zeit der Entstehung aller Dinge bezeichnet. Die Ureinwohner gedenken in vielen Riten dieser Zeit, in der das Leben begann, die Dinge aus dem Inneren der Erde oder aus dem Himmel an die Oberfläche kamen. Die von den Ureinwohnern abgehaltenen Zeremonien sollen sie mit der Energie der Ahnen versehen, um die Traumzeit fortzuführen. Die alten Traumzeitpfade führten die sie durch ganz Australien. Sie befinden sich entlang der Wege, welche die Ureinwohner auf der Suche nach Nahrung nutzten. Auf diesen Pfaden besuchen sie noch heute die heiligen Orte welche ihre mythischen Vorfahren schufen, um die ordnungslose Welt zu strukturieren und zu gestalten. Im Weltbild der Ureinwohner markieren einzelne geographische Punkte historische, b.z.w. mythische Ereignisse. Durch den Besuch und das damit verbundene Ritual, häufig wurde nur ein Bild in den Sand gezeichnet, vergegenwärtigen sie sich ihre Geschichte und bewahren so ihre Kultur. Auf den Wanderungen entlang der Traumpfade trafen unterschiedliche, oft weit voneinander entfernt lebende, Gruppen aufeinander und vergegenwärtigten gemeinsam ganze Mythenzyklen durch dramatische Aufführungen. Der geographische Zusammenhang war somit identisch mit dem kulturellen. Die zeremoniellen Zusammenkünfte, die überall auf dem Kontinent stattfanden, dienten aber auch dem Informations- und Warenaustausch. Dabei wurden auch Hochzeiten abgehalten und Streitigkeiten beigelegt. Die Ureinwohner haben keine Schrift entwickelt, deshalb war die mündliche Überlieferung, z.B. durch Tänze, von großer Bedeutung. Diese Rituale vermittelten Lebensregeln, wichtige Ereignisse und Schöpfungsmythen von einer Generation zur Nächsten.

 

Besiedung durch die Europäer

Gelehrte des alten Europa hatten, lange Zeit vor seiner Entdeckung, von der Existenz eines Südkontinentes gesprochen. Das rätselhafte "Südland" erwähnte auch Marco Polo als er, 1292 von China zurück, nach Venedig segelte und ein an Gold und Muscheln reiches Land südlich von Java erwähnte. Im 16. und 17. Jahrhundert erreichten vermutlich portugiesische und spanische Seefahrer die Küsten Australiens und gingen an Land. Niederländische Seefahrer erkunden das Land und nannten es "Neu-Holland". Im Jahr 1770 landet James Cook in der "Botany Bay" und hisste die britische Flagge. 18 Jahre später begann mit der Ankunft der ersten britischen Sträflingsschiffe die Besiedlung Australiens durch die Europäer. Um das Jahr 1880 galt der australische Kontinent als vollständig erforscht.
Die europäischen Siedler begannen damit das Land zu kolonialisieren. Sie konfrontierten die Eingeborenen mit dem Eigentum an Grund und Boden, was den Ureinwohner völlig unbekannt war. Für sie war es ein Gesetz, dass niemand die millionenalte Natur besitzen konnte und somit unvorstellbar. Zunächst blieben Konfrontationen oder Proteste der Ureinwohner aus, da sich die Siedler vorerst mit nur wenig Land zufrieden gaben. Als sie jedoch versuchten, "ihr" Land und damit auch ihr Geld zu vermehren, führte das zur weiteren Verdrängung der Ureinwohner ausSegelschiff ihren ursprünglichen Lebensräumen. Die Streifengebiete der Urbevölkerung wurden eingeschränkt, man drängte sie gewaltsam immer mehr in unwirtschaftliche Gebiete ab, so dass sich ihre ökonomischen Lebensbedingungen permanent verschlechterten. Die Ureinwohner hatten kaum eine Chance, sich zu wehren, da die Waffen der Europäer weiter entwickelt waren, als die Speere der Bevölkerung. Somit setzte ein lang anhaltender Prozess der Ghettoisierung ein. Als die Ureinwohner begannen, sich zu wehren, setzte ein grausamer Völkermord seitens der Europäer ein. Auf die Ureinwohner wurden regelrechte Jagden veranstaltet, sie wurden vergiftet und dem Verhungern preisgegeben. Die Überlebenden wurden unterworfen und mussten z.B. auf Farmen als Hilfsarbeiter dahinvegetieren oder versuchen, durch die Arbeit in industriellen Fabriken zu überleben. Manche mussten auch am Rand europäischer Siedlungen leben, wo sie "zivilisiert" und missioniert wurden. Viele Ureinwohner starben auch durch die, von den Weißen, eingeschleppten Krankheiten oder erlagen dem für sie unbekannten Alkohol. Masern und Syphilis verringerten die Anzahl. 1789, 1829-32, 1865-70 wüteten Pockenepedemien, von denen die weißen Siedler verschont blieben. Übergewicht und Diabetes sind heute noch ein weit verbreitetes Problem. Ideologisch legitimiert wurde die Unterwerfung und Ausrottung der Ureinwohner durch rassistische bzw. sozialdarwinistische Theorien. Weiterhin zerstörten importierte Tiere die ursprüngliche Vegetation und damit die natürliche Umgebung. Die uralten Sprachen der Ureinwohner, ihre Zeremonien und Gebräuche, wurden verboten. Auch der Kontakt zu anderen Ureinwohner war ihnen untersagt. Familien wurden auseinandergerissen, Kinder zur Adoption freigegeben. Die Wanderbewegungen über die Traumzeitpfade wurden bei allen Stämmen streng kontrolliert. Die einzelnen Gruppen waren isoliert wie nie zuvor. Somit wurden sie physisch vernichtet und ihre kulturelle Identität wurde zerstört. Durch den Abbau von Bodenschätzen wurden weiterhin viele der Kulturstätten vernichtet oder entweiht. Insgesamt zeigen sich also viele Parallelen zu dem Umgang mit den Indianern in Nord- und Südamerika. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eine Protestbewegung, die sich auf die kulturelle Identität der Ureinwohner beruft und versucht, die Diskriminierung zu bekämpfen. Die große Mehrheit der weißen Bevölkerung Australiens verdrängte oder rechtfertigte sogar die Ausrottung der Ureinwohner.

 

Landrechte

In den 60er Jahren, als erstmals die Proteste seitens der Urbevölkerung Australiens zunahm, gewann dieses Thema an Bedeutung. Gleichzeitig verlagerten sich die rechtlichen Ansprüche dieser Bevölkerungsgruppe von der zunächst geforderten Lohngleichheit bis hin zu Forderungen nach Landrechten über Gebiete mit besonderer religiöser, kultureller, geschichtlicher oder anderweitiger Bedeutung für die Urbevölkerung. Daraufhin erließ die Bundesregierung 1976 den sogenannten Aboriginal Land Rights Act, welcher das Northern Territory betraf. In den 80er Jahren nahm der Widerstand innerhalb der bundesstaatlichen Regierung und insbesondere der Bergbaugesellschaften gegenüber den Forderungen der Ureinwohner zu.
Im Oktober 1985 wurde der Fels Uluru offiziell der Gemeinde Mutijulu übergeben.
1988 veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht, der Australien beschuldigte, durch die Art und Weise der Behandlung der australischen Urbevölkerung, gegen die internationalen Menschenrechte zu verstoßen. Der Bericht einer Kommission, der im Mai 1991 angefertigt wurde, enthielt Beweise für rassistisches Verhalten der Polizeikräfte und beinhaltete über 300 Empfehlungen zur Verbesserung des interethnischen Verständnisses und des Selbstbestimmungsrechtes der Ureinwohner. Im Juni des selben Jahres untersagte die Regierung dauerhaft sämtliche Bergbauaktivitäten an einer historischen Stätte im Northern Territory.
Mit dem sogenannten Mabo-Urteil von 1992 wurde erstmals festgelegt, dass sowohl die Ureinwohner als auch die Bewohner der Torresstraße als die ursprünglichen Eigentümer des Kontinents anerkannt werden müssen.
1993 trat der sogenannte Native Title Act in Kraft, der durch die Errichtung eines Bundesgerichts zur Gültigkeitserklärung bereits bestehender Rechtstitel, die beiden unterschiedlichen Rechtsprechungsaspekte in Einklang bringen und Entschädigungszahlungen leisten sollte, sofern die Ansprüche der Ureinwohner für bereits erloschen erklärt wurden.
Man schätzt, dass bis zu 40 Prozent des gesamten Staatsgebietes letztendlich infolge der Ansprüche im Rahmen des Native Title Act an die Ureinwohner zurückgegeben werden müssten. Am 16. März 1995 beschloss das Gericht, dass der Native Title Act volle Rechtsgültigkeit besitzt und erklärte die gegensätzliche Gesetzgebung von Western Australia für verfassungswidrig.

 

Menschenrechte

Die ursprünglich 5000 australischen Ureinwohner der Insel wurden trotz der offiziellen britischen Schutzpolitik und infolge ihrer Machtlosigkeit gegenüber den Waffen der Siedler sehr schnell auf eine sehr geringe Zahl reduziert. Auf der Suche nach Weideland für ihre Herden, drängten die Viehzüchter die Ureinwohner immer weiter ins trockene Hinterland ab. Im Prinzip forderte die offizielle Kolonialpolitik im 19. Jahrhundert, dass Ureinwohner als Gleichgestellte zu behandeln seien. Dies geschah jedoch nicht ohne Hintergedanken. Man wollte sie zum Christentum bekehren und sie in die europäische Zivilisation eingliedern. In der Realität war das Umschwenken von einer Politik der Inschutznahme zu einer Politik der Bestrafung charakteristisch für die frühe Kolonialregierung.
Frauen wurden entführt und vergewaltigt und Kinder von ihren Eltern getrennt. Das verdeutlicht die Einstellung der weißen Bevölkerung zu dieser ethnischen Gruppe. Zwar gab es Ausnahmen, aber die australischen Kolonialsiedler nahmen im 19. Jahrhundert allgemein an, dass die Kultur der Ureinwohner aussterben würde. Die bewusste Zerstörung und Verleugnung der Kultur der Ureinwohner auf regionaler und Kolonialebene wurde häufig von einer Politik der Rassentrennung begleitet, wodurch die uraustralische Bevölkerung in Reservaten zusammengepfercht und vom normalen Leben in der Kolonie ausgeschlossen wurde.
Den Ureinwohnern standen immer weniger Nahrungsmittel zur Verfügung, wodurch ihre Zahl stetig sank. Erst in den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts näherte sich die uraustralische Bevölkerung ganz langsam ihrer ursprünglichen Größe.

 

Gegenwart

Die Sprache der Ureinwohner wurde weitgehend vom Englischen verdrängt. Es leben heute nur noch etwa 100 Ureinwohner nach der Art ihrer Vorfahren. Sie leben im Zentrum und im Norden Australiens. Die jungen Kooris unterrichten die alte Sprache wieder. Glücklicherweise nimmt die Zahl der Weißen zu, welche erkennen, dass die Kultur der Ureinwohner ein wichtiger Bestandteil von Australien ist. Die Inhaftierungsrate ist Aborigines heutebei ihnen 27-mal, die Arbeitslosenquote sechsmal höher, als bei anderen australischen Bürgern. Die Lebenserwartung ist 20 Jahre geringer als im Landesdurchschnitt. Die Ureinwohner machen heute leider nur noch 1,5 % der australischen Bevölkerung aus. Der Durchschnittsverdienst der Ureinwohner ist nur halb so hoch wie der restlichen Australier. Die Zuckerkrankheit ist 15-mal häufiger, der Tod durch ansteckende Krankheiten 18-mal häufiger als im Landesdurchschnitt. Die häufigste Todesursache unter der Urbevölkerung ist vor allem Alkohol, aber auch Nierenschäden und Diabetes sind Gründe für die hohe Sterberate der Ureinwohner. Sie werden demoralisiert, ihr Selbstrespekt sowie ihr Lebenswille sinken und sie nehmen den Tod hin. Sie wissen noch nicht einmal, dass ihr Lebensstandard unverhältnismäßig schlecht ist. Diese Demoralisierung führt zur Flucht in Apathie, Depression und Drogen. So entstand ihr Ruf unnütz und faul zu sein. Für Krankenhäuser in Gegenden, in denen die Ureinwohner unter ghettoähnlichen Umständen leben, stehen nur sehr wenige Mittel zur Verfügung. Sie haben nicht genug qualifiziertes Personal. Somit kann ihnen kaum geholfen werden. Viele verdienen sich ihr Brot heute mit Auftragsarbeiten. Sie fertigen Bilder an, die sie auf Baumrinden und zum Teil noch mit Naturfarben herstellen. Auf diesen Bildern stellen sie traditionelle Motive aus der Traumzeit dar. Oftmals sind diese Malereien die einzig sinnvolle Beschäftigung. Sie sind immer noch nicht in die australische Gesellschaft von heute eingegliedert und bis dahin wird es sicherlich auch noch ein weiter Weg sein.

Wie man aus diesen relativ wenigen Informationen entnehmen kann, wurde es den Ureinwohnern nicht leicht gemacht, sich mit den europäischen Siedlern anzufreunden. Doch die Wunden der Verfolgung und des Hasses werden vielleicht irgendwann verheilt sein, wenn sich die Australier und der Rest der Welt für den moralischen Frieden auf diesem Kontinent weiter einsetzen. Die Ureinwohner haben jedenfalls die Hoffnung noch immer nicht aufgegeben und sind weiterhin bemüht, das beste aus ihrer Situation zu machen. Ein gutes Beispiel für die Bemühungen der Australier, wieder einen Schritt näher auf die Ureinwohner zuzugehen war das Entzünden des olympischen Feuers, zu Beginn der Sommerspiele 2000 in Sydney. Diese Ehre wurde einer "Aborigine", Cathy Freeman, zuteil. Auch bei der Präsentation des Kontinents und seiner bewegten Geschichte, zum Auftakt der Spiele, vernachlässigte man die Geschichte der Ureinwohner keineswegs.
Das frühere Olympische Dorf gehört jetzt zu einem sich entwickelnden Stadtteil, der mit 5000 Einwohnern eines der größten mit Sonnenenergie versorgten Wohngebiete der Welt ist. Es umfaßt 665 Häuser mit photovoltaischen Zellen auf den Dächern, die den Haushaltsbedarf decken können. Niedrigenergie-Geräte und eine spezielle Bauweise der Häuser haben die Treibhausgasemissionen und den Energiebedarf gegenüber konventionellen Häusern um 50 Prozent gesenkt.

 

update 09/03/23 5:07 PM

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